Pleyel kaufen

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Gebrauchte und neue Pleyel Klaviere und Flügel

Herkunft & Geschichte

Pleyel wurde 1807 in Paris von Camille Pleyel gegründet und zählt zu den ältesten französischen Klaviermarken. Von 1971 bis 1994 fertigte Schimmel in Deutschland Pleyel-Instrumente nach französischen Plänen. Seit 2017 gehört die Marke der französischen Algam-Gruppe, die P-Serie wird in Indonesien montiert, die Haute-Facture-Flügel entstehen in Kooperation mit Steingraeber & Söhne in Bayreuth, die Endfertigung läuft in Thouaré-sur-Loire bei Nantes.

Positionierung

Pleyel deckt heute zwei sehr unterschiedliche Preisstufen ab: Die P-Serie ist ein Einstiegs- bis Mittelklasse-Angebot, die in Kooperation mit Steingraeber gefertigten Haute-Facture-Flügel liegen dagegen im Premium-Segment. Historische Pleyel-Instrumente vor 1971 gehören noch einmal zu einer eigenen, gesuchten Kategorie.

Klangcharakter

Historische Pleyel-Flügel, wie sie einst Chopin bevorzugte, gelten als besonders zart und intim im Klang. Die klangliche Charakteristik der modernen Fertigung unterscheidet sich davon deutlich, je nach Fertigungs-Ära.

Worauf du achten solltest

Bei Pleyel lohnt sich ein genauer Blick auf die Fertigungs-Ära: Vorkriegsinstrumente, die Schimmel-Fertigung von 1971 bis 1994 und die aktuelle Algam-Produktion seit 2017 unterscheiden sich stark in Bauweise und Wert. Ein Typenschild oder die Seriennummer geben Aufschluss. Allgemeine Kaufkriterien erklärt der Ratgeber zum Klavierkauf.

Bekannte Serien

Bekannt sind die kompakten Modelle P112 „Chenonceau“ und P170 „Vendôme“ sowie die großen Haute-Facture-Konzertflügel.

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