Grotrian-Steinweg kaufen
Gebrauchte und neue Grotrian-Steinweg Klaviere und Flügel
Herkunft & Geschichte
Grotrian-Steinweg geht auf Heinrich Steinwegs Klavierbauwerkstatt aus den 1830er-Jahren zurück. Nach dessen Auswanderung führte sein Sohn Theodor das Unternehmen in Braunschweig fort und nahm in den 1850er Jahren Friedrich Grotrian als Partner auf. Das Unternehmen in dieser späteren Form firmierte fortan als Grotrian-Steinweg. 2015 übernahm die Parsons Music Group aus Hongkong die Mehrheit an der Manufaktur. Im August 2024 meldete das Unternehmen Insolvenz an, im Januar 2025 schloss der Braunschweiger Standort endgültig. Seither liegen die Markenrechte vollständig bei Parsons Music Group, deren Klavierfertigung im chinesischen Yichang sitzt.
Positionierung
Bis zur Insolvenz des Braunschweiger Unternehmens war Grotrian-Steinweg eine der renommiertesten Premium-Marken neben Steinway und Bechstein. Da die Manufaktur erst 2025 endgültig schloss, stammen alle bislang gehandelten Instrumente aus dieser Braunschweiger Fertigung.
Klangcharakter
Grotrian-Steinweg-Klaviere und -Flügel gelten als warm und gesanglich im Klang.
Worauf du achten solltest
Neben den in Braunschweig gefertigten Instrumenten gibt es die ab 2017 in China gefertigten Linien Friedrich Grotrian und Wilhelm Grotrian, wobei nur die Friedrich-Grotrian-Modelle noch in Braunschweig endmontiert wurden. Kläre daher vor dem Kauf, um welche Linie und welchen Fertigungsort es sich handelt. Weil es außerdem keinen Werksservice des ursprünglichen Herstellers mehr gibt, kläre auch, welche Werkstatt Ersatzteile und Wartung für ein Braunschweiger Grotrian-Steinweg übernehmen kann. Allgemeine Kaufkriterien erklärt der Ratgeber zum Klavierkauf.
Bekannte Serien
Bekannt sind die Klaviere G-113, G-118, G-124 und G-132 sowie die Flügel G-165, G-192, G-208, G-225 und G-277.
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